Janosch

 

   



.:. Cholonek oder der liebe Gott aus Lehm .:.

.:. Satirisches Theaterstück für Erwachsene:.


   
 
Dramatisierung des gleichnamigen Buches von Janosch
zum 75. Geburtstag des Autors
 
 
   


"Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm", für den Janosch drei Literaturpreise erhielt, wurde 2004 erstmals in Polen für die Bühne bearbeitet
(Teatr Korez).

Jetzt erteilte der Merlin - Verlag dem Resonanz-Theater Saarbrücken die Genehmigung, den erfolgreichen Roman neu zu bearbeiten und als deutsche Erstaufführung zum 75. Geburtstag des Autors herauszubringen.
     
   
     
   



Janosch, mit bürgerlichem Namen Horst Eckert, beschreibt in diesem Buch auf geniale Weise das einfache Leben in einer Bergarbeitersiedlung. In derber und blitzender Sprache beschreibt er Leben und Leute in einem Nest an der polnischen Grenze in den dreißiger Jahren. Schweineschlachten und Zigeunerisches, Himmel und Hölle und Erde. Er erzählt von saufenden Vätern, prügelnden Müttern, und über den Wunsch der Leute, mehr zu besitzen als die Nachbarn oder zumindest den Eindruck von Besitz zu erwecken. Dabei spielt die Kirche und der Glaube der Menschen eine nicht unwesentliche Rolle, man nimmt viele Schicksalsschläge als gottgewollt hin und versucht gar nicht erst, sich dagegen aufzulehnen. Die Personen im Buch sprechen die Sprache des Volkes, sehr authentisch und einprägsam. Die raue Welt, die Janosch beschreibt, ist keine, in der man selbst leben möchte. Alles in allem ein sehr beeindruckendes Werk, das einem sicher in (beklemmender) Erinnerung bleibt! Das lakonische Porträt einer düsteren Epoche kann aber auch als überzeugender Beweis für die umstrittene These angesehen werden, dass Talent, Geist und stilistische Brillanz noch immer ausreichen, um einen ganz großen Roman zu schreiben.

     
   



"In dieser derben Zelebration oberschlesischen Überlebenskampfes kriegen sie alle ihr Fett ab. Und man versteht: Ohne diesen Hintergrund wären Janoschs Kinderbücher nicht möglich."

(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

     
   



Die durchgehende Kommentatorin des Romans, eine gewisse Frau Schwienek, tritt in der Theaterfassung als Erzählerin auf. Silvia Bervingas spielt diese Frau Schwienek und verwandelt sich in alle weiteren wichtigen Personen dieses Buches. Erzählphasen, Erinnerungsphasen und Spielphasen bilden eine dramaturgische und schauspielerische Güteeinheit, die keine Minute Langeweile aufkommen lässt. Eine humoreske Produktion (Regie Jürgen Wönne) bei der dem Publikum das Lachen ab und zu im Hals stecken bleibt.

     
   

Premiere der deutschen Erstaufführung
     
   



Samstag, 11. März 2006
20.30h in der Stadtbibliothek Saarbrücken
"Artothek" Gustav-Regler-Platz 1

Tel. Reservierung 0681/583816

in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Saarbrücken

     
   



Freitag, 24. März 2006
20.00h "Kolpinghaus" Bismarckstr.44

Völklingen VVK
täglich außer Montags
12-14.00h und 18-22.00h

Tel. Reservierung: 06898/25404

     
 

 

Weitere Informationen gibt es unter
 
 
 
 


Silvia Bervingas siehe
www.silviabervingas.homepage24.de


Resonanz-Theater
www.kir-resonanz.de


E mail :
jutta@resonanz-theater.de